Für eine Renaissance der Industrie – Industrieakzeptanz ist kein Selbstläufer

Während ganz Europa 2012 unter den Folgen der Euro-Krise ächzt, hat sich die deutsche Wirtschaft in den meisten Bereichen noch prächtig geschlagen. Unsere europäischen Nachbarn beneiden uns um unsere starke Industrie, die wesentlich dafür verantwortlich ist, als Klassenbester in Europa von dem weiter anhaltenden Aufschwung in wachstumsstarken Ländern zu profitieren und die Schwächen der Euro-Region aufzufangen. Das ist eine Renaissance der Industrie. Nach der Jahrtausendwende schien Deutschland in kurzer Zeit zu einem reinen Dienstleistungsstandort werden zu sollen, wäre man den vielen Protagonisten der Wirtschaft gefolgt. Die Dienstleistungs- und Finanzbranche sei der Heilsbringer für die Zukunft, so deren Tenor. Diese Vorschusslorbeeren haben sich jedoch recht schnell als falsch erwiesen. Denn ohne einen gesunden produzierenden Sektor funktioniert eine Volkswirtschaft nicht. Das lässt sich gerade in konjunkturell schwierigen Zeiten wie momentan feststellen. Während unsere Industrieproduktion mit dem typisch deutschen breiten Mittelstand noch über 25 Prozent des Sozialproduktes erbringt, erreichen unsere Nachbarländer hiervon teilweise nicht einmal die Hälfte.

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Aufsichtsräte als Kontrollorgane sollten Unternehmenswerte schützen statt vernichten

Das aktuelle, aber leider nicht vereinzelte Beispiel des Brandenburger Flughafens macht erneut deutlich, wie wichtig gerade bei Großinvestitionen die Kontrolle eines kompetenten, engagierten Aufsichtsrates ist. Fehlt diese Kompetenz, werden Werte vernichtet statt geschützt und vermehrt.

Aufsichtsräte haben schon von Gesetzes wegen wichtige Kontrollaufgaben; sie geben wichtige Impulse und überwachen die Tätigkeit des Vorstands sowie die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems. Sie üben damit eine wesentliche Aufgabe zu Erhalt und Steigerung des Unternehmenswertes aus. Daher sollten die Eigentümer von Unternehmen darauf achten, dass Aufsichtsräte nicht aufgrund ihrer Prominenz, sondern ihrer Kompetenz in den Aufsichtsrat gewählt werden.

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Weiche Faktoren sind schlafende Energie

Warum die Prozess- und EDV-Abhängigkeit von Unternehmen positiv genutzt werden muss

Die sogenannten harten Faktoren werden meist genutzt, um den Wert eines Unternehmens zu beziffern. Dazu gehören typischerweise Aspekte wie Produktqualität, Schwankungen der Rohstoff- und Absatzpreise, die Zahlungsfähigkeit der Kunden oder die künftigen Absatzaussichten.

Sie beschreiben den Status quo. Aber: Sie sind eine Momentaufnahme. Wenn die Potenziale und Risiken für den Unternehmenswert benannt werden sollen, dann muss die Analyse auch die weichen Faktoren berücksichtigen. Denn sie sind sozusagen der Dünger, mit dem sich der Firmenwert nachhaltig entwickeln und steigern lässt.

Es sind diese weichen Faktoren, die direkt vom Unternehmer beeinflusst werden können. Sie haben zumeist einen langfristigen und nachhaltigen Einfluss auf den Unternehmenserfolg und damit auch auf den Wert. Zu häufig wird ihre Wirkung unterschätzt und nicht ausreichend im Rahmen der Unternehmensführung berücksichtigt.

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Stahl als Frühindikator für die deutsche Konjunktur

Täglich ist es in den Nachrichten zu hören: Die aktuelle Lage der Unternehmen in Deutschland ist noch (!) gut, aber die Erwartungen für die Zukunft sind rückläufig. Eine deutliche Eintrübung der wirtschaftlichen Entwicklung wird erwartet.

Der ifo Geschäftsklimaindex für den Monat August 2012 weist zum wiederholten Male sinkende Werte aus. Während die aktuelle Geschäftslage nur leicht nachgegeben hat, zeigen sich die Unternehmen verstärkt pessimistisch bezüglich ihrer künftigen Geschäftsentwicklung.

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