Die guten Vorsätze und das Tagesgeschäft

Das neue Jahr ist nun schon einige Wochen alt und ich selbst habe die meisten guten Vorsätze bereits wieder über Bord geworfen: abnehmen, mehr Sport treiben und ähnliches. So geht es Ihnen wahrscheinlich auch. Themen, die wichtig, aber nicht dringend sind, werden spätestens ab der zweiten Januarwoche von den drängenden, aber für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens nicht wichtigen Angelegenheiten des Tagesgeschäfts verdrängt. Weiterlesen

Wo stirbt man am besten?

Es klingt makaber, ist aber wichtig. Seit dem 17. August 2015 ist es für die Frage des Erbrechts wichtig, an welchem Ort man stirbt. Seitdem gilt die Europäische Erbrechtsverordnung, die regelt, welches Erbrecht auf einen Erbfall anzuwenden ist. Nach bisherigem deutschen Recht richtete sich die Rechtsnachfolge nach der Staatsangehörigkeit des Verstorbenen. War der Erblasser Deutscher, galt also bisher deutsches Erbrecht, was sich nunmehr ändert.

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Schon wieder ein steuerlicher Bewertungs-Fallstrick – Abfindungsklauseln in Gesellschaftsverträgen

In Gesellschaftsverträgen mittelständischer Unternehmen ist in der Regel vorgesehen, dass beim Tod eines Gesellschafters die Gesellschaft von den verbleibenden Gesellschaftern fortgesetzt wird (Fortsetzungsklausel). Erbschaftsteuerlich gilt das Abfindungsguthaben der Erben als geerbter Geldanspruch, der nicht etwa als begünstigtes Betriebsvermögen, sondern in voller Höhe versteuert werden muss. Dieser Umstand alleine ist bereits nachteilig genug. Hier gibt es jedoch einen weiteren gefährlichen „Haken“, der in der Praxis oft übersehen wird:

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Die Wiedereinführung des Stuttgarter Verfahrens: Ein Beitrag zur Objektivierung der Unternehmensbewertung aus steuerlicher Sicht

In der jüngeren Vergangenheit kommen immer mehr Fälle in den Blickwinkel der Unternehmensbewerter, die rein steuerliche Hintergründe haben:

–       Bewertung für Erbschaftsteuerzwecke,
–       Bewertung bei Anteilsverkäufen an nahestehende Personen und an Mitarbeiter
–       Bewertung von Anteilen bei Kapitalerhöhungen,
um nur einige Fälle zu nennen. Weiterlesen

Verfassungsmäßigkeit der Erbschafts- und Schenkungssteuer – Was ist zu tun?

Mit einer stark beachteten Entscheidung hat das Bundesverfassungsgericht am 17. Dezember 2014 zur Verfassungsmäßigkeit der Erbschafts- und Schenkungssteuer Stellung genommen.

Das höchste Gericht wertet die erheblichen Steuerprivilegien für Firmenerben in Teilbereichen als einen Verstoß gegen das Grundgesetz. Aber, es hätte schlimmer kommen können:

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VMAG Vorstand Burger als Sachverständiger vereidigt

VMAG Vorstand gehört damit zu einem ausgewählten Kreis von Experten
Am 19. November wurde Klaus-Michael Burger von der IHK zu Köln als öffentlich bestellter Sachverständiger für Unternehmensbewertung vereidigt. Damit gehört der Vorstand der VMAG, einer auf Bewertungen spezialisierten Unternehmensberatung aus der DORNBACH-Gruppe, zu einem sehr kleinen Kreis, der den aufwändigen Prüfungsprozess erfolgreich absolvierte. Für Burger ist die Bestellung seine zweite nach der internationalen Zertifizierung als Certified Valuation Analyst. Weiterlesen

Augen auf bei der Aufnahme neuer Gesellschafter!

Bisher sind Unternehmensbewertungen aus Gründen der Erbschaft- oder Schenkungsteuer bereits Alltag bei allen Schenkungen, Erbschaften oder Verkauf von Anteilen unter Angehörigen. Nunmehr geraten auch die Fremdgeschäfte in den Fokus der Finanzbehörden. Weiterlesen

Wie fit ist der Stahlhandel für die künftigen Herausforderungen?

VMAG auf den Gebietsversammlungen 2014 des Bundesverbands deutscher Stahlhandel

Jedes Jahr führt der Bundesverband deutscher Stahlhandel seine regionalen Gebietsversammlungen durch. Jetzt lag der Schwerpunkt der Vorträge auf den aktuellen Herausforderungen des Stahlhandels und dem Ausblick auf die künftige wirtschaftliche Entwicklung – und VMAG war als Referent mit an Bord. Weiterlesen

Employer Branding: Wie Mittelständler sich als attraktiver Arbeitgeber präsentieren können

Der Mittelstand ist allgemein anerkannt als das Herzstück der Deutschen Wirtschaft. Er schafft mehr als zwei Drittel der gesamten Arbeits- und stellt mehr als 80% aller Ausbildungsplätze. Die Politik betont die Bedeutung des Mittelstandes stets, ohne seine Interessen tatsächlich immer im Auge zu haben. Großunternehmen sind in der Politik präsenter, sie sind sowohl intern besser aufgestellt, als auch extern effizienter vernetzt und betreiben eine effektivere Lobbyarbeit. Dadurch erkennen Großunternehmen oft die Megatrends früher.

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Strafrecht auch für Unternehmen – Compliance-Bemühungen werden belohnt

Bisher galt das deutsche Strafrecht nur für Personen. Ungewöhnlich ist daher, dass das Justizministerium in NRW einen Gesetzesentwurf für ein Unternehmensstrafrecht formuliert hat. Auf Bundesebene wird der Entwurf begrüßt. Weiterlesen