Unternehmensnachfolge: Generationswechsel trifft auf Digitalisierung

Bis 2018 plant etwa jeder sechste Mittelständler in Deutschland die Übergabe oder den Verkauf an einen Nachfolger. Dieser Übergang fällt für viele in die gleiche Zeit, in der sie sich auch der Digitalisierung zuwenden müssen – die neben dem technologischen auch einen kulturellen Wandel in Unternehmen mit sich bringt.

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Erbschaftsteuerreform: Grundlegender Wandel der Geschäftsmodelle durch digitale Transformation bleibt unberücksichtigt

Der Bundestag stimmte vor kurzem mehrheitlich dem Kompromissvorschlag des Vermittlungsausschusses zur Neuregelung des Erbschaftsteuergesetzes zu. Nun muss noch der Bundesrat zustimmen. Die Vermittler einigten sich auch bei den bis zuletzt strittigen Kriterien zur Unternehmensbewertung. Insbesondere der bisherige Kapitalisierungsfaktor von zuletzt 17,8571 für die vereinfachte Ertragswertermittlung stand in der Kritik. Der Faktor war zumeist höher als der nach einer anerkannten, umfassenden Bewertungsmethode ermittelte Gewinnmultiplikator. Der höhere Faktor führte daher regelmäßig zu einem höheren Unternehmenswert und damit gegebenenfalls zu einer höheren Besteuerung.

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IDW S 13: Neuer Standard zur Unternehmensbewertung bei Scheidung, Schenkung, Abfindung und im Erbfall

Der Hauptfachausschuss des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat den IDW-Standard S 13 in der endgültigen Fassung gebilligt. In der endgültigen Fassung wurden gegenüber dem Entwurf insbesondere folgende Ausführungen geändert oder hinzugefügt, die gegenüber dem bisherigen Bewertungsstandard zu Veränderungen des Ausgleichs- bzw. Auseinandersetzungsanspruchs führen können:

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Unternehmensnachfolge: Ist Ihre Altersversorgung gesichert?

Für viele Unternehmer stellt das eigene Unternehmen die Altersversorgung dar. Immer häufiger findet sich jedoch kein Nachfolger aus dem Familienkreis und das Unternehmen wird extern veräußert.

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An wen geht Ihr Unternehmen?

Irgendwann stellt sich die Frage nach der Unternehmensnachfolge. Die ist für Inhaber und Familie meist schwer zu beantworten, und auch der Erwerber hat einiges zu bedenken. Deshalb ist „irgendwann“ zu spät.

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Unternehmensnachfolge – Unternehmerkinder wollen nicht übernehmen

Familienunternehmen in Deutschland stehen vor einem großen Nachfolgeproblem. Die Kinder der Eigentümer wollen lieber selber gründen oder ein Anstellungsverhältnis eingehen als den elterlichen Betrieb zu übernehmen. Nur 0,8 Prozent von ihnen wollen nach dem abgeschlossenen Studium direkt die Firma übernehmen. Fünf Jahre nach dem Studium können sich das 4,2 Prozent vorstellen. Dies ergab eine aktuelle Studie eines großen Beratungsunternehmens.

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Unternehmenswert im Zugewinnausgleich, Schenkungs- und Erbfall: Neuer Standard führt zu Änderungen

Der Fachausschuss für Unternehmensbewertung und Betriebswirtschaft (FAUB) des Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. (IDW) hat den Entwurf eines IDW Standards (IDW ES 13) am 25. Mai 2015 verabschiedet. Er regelt die Besonderheiten bei der Unternehmensbewertung zur Bestimmung von Ansprüchen im Familien- und Erbrecht. Nach Ablauf der Anhörungsphase zum Entwurf bis Ende 2015 wird nun in Kürze die Verabschiedung des engültigen Standards erwartet.

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Die guten Vorsätze und das Tagesgeschäft

Das neue Jahr ist nun schon einige Wochen alt und ich selbst habe die meisten guten Vorsätze bereits wieder über Bord geworfen: abnehmen, mehr Sport treiben und ähnliches. So geht es Ihnen wahrscheinlich auch. Themen, die wichtig, aber nicht dringend sind, werden spätestens ab der zweiten Januarwoche von den drängenden, aber für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens nicht wichtigen Angelegenheiten des Tagesgeschäfts verdrängt. Weiterlesen

Ein Ausstand alter Männer

Gast-Beitrag von Heinz-Paul Bonn, Ehrenmitglied sowie Vorsitzender des Forums Mittelstand des BITKOM

Familien-Bande oder externe Lösung – Die Nachfolgeregelung in mittelständischen Betrieben betrifft aber nicht alleine die Unternehmen selbst, sondern die Vergreisung könnte der Innovationskraft insgesamt schwächen, meint silicon.de-Blogger Heinz Paul Bonn.

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Schon wieder ein steuerlicher Bewertungs-Fallstrick – Abfindungsklauseln in Gesellschaftsverträgen

In Gesellschaftsverträgen mittelständischer Unternehmen ist in der Regel vorgesehen, dass beim Tod eines Gesellschafters die Gesellschaft von den verbleibenden Gesellschaftern fortgesetzt wird (Fortsetzungsklausel). Erbschaftsteuerlich gilt das Abfindungsguthaben der Erben als geerbter Geldanspruch, der nicht etwa als begünstigtes Betriebsvermögen, sondern in voller Höhe versteuert werden muss. Dieser Umstand alleine ist bereits nachteilig genug. Hier gibt es jedoch einen weiteren gefährlichen „Haken“, der in der Praxis oft übersehen wird:

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