Schlummernde Energie in ERP-Systemen mittelständischer Unternehmen

Die Daten in ERP-Systemen werden seit langem auch für Betriebs- und Controlling-Auswertungen genutzt. Dabei  werden die Daten durch die Unternehmen bisher zumeist traditionellen Analysen unterzogen: Vorjahres- und Plan-/Ist-Vergleiche, Durchschnitte, Prozentvergleiche zu Kennzahlen wie Umsatz oder Jahresergebnis, etc.

Doch weitergehende Fragen wie „Was wäre wenn?“ (Analyse der Sensitivität einer Kennzahl), „Wie stark schwankte die Größe in der Vergangenheit?“ (Volatilitäts- und Risikoanalyse), „Was für Trends kann ich ableiten?“  oder „Wie wird sich die Kennzahl in den nächsten Monaten wohl entwickeln?“ (Trend- und Szenario-Analyse)  werden selten an die verfügbaren Daten gestellt – ein Fehler!

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Schlechte wirtschaftliche Lage führt zu überhöhten Unternehmenswerten – Geldpolitik stört die Bewertungspraxis

In der Unternehmensbewertung spricht man häufig von einem „magischen Dreieck“ – Rendite, Wachstum und Risiko. Dieses Verhältnis scheint in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise aus den Fugen geraten zu sein.

Ein wichtiger theoretische Ansatz (weit verbreitet, aber nicht unumstritten) geht davon aus, dass der Unternehmenswert aus den zukünftigen Überschüssen des Unternehmens ermittelt wird, in Verhältnis gesetzt zum Risiko, welches eine solche Investition in sich birgt. Dieser Ansatz wird ergänzt durch die These, dass das Risiko aus dem Ertrag einer risikolosen Anlage sowie einem risikoadäquaten Zuschlag ermittelt werden kann. Hierbei wird der risikolose Zins erheblich durch die Geldpolitik beeinflusst.

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