Wissen ohne Nutzen – Mittelständler mit Mühen beim Einsatz von Business Intelligence

Professionelle Analysen von Daten und deren Nutzung für geschäftliche Entscheidungen stellen den deutschen Mittelstand vor große Schwierigkeiten. Unternehmen, die über sog. BI-Werkzeuge die Datenschätze ihrer Enterprise-Resource-Planning (ERP)-Systeme erheben, erzeugen nachweislich einen signifikanten Mehrwert für das Unternehmen. Der Gebrauch der Tools kann zum Beispiel bei der Auswertung von Kundendaten Vertriebsaktivitäten priorisieren (welche Kunden bringen den höchsten Deckungsbeitrag?) und damit Umsätze und Margen steigern helfen.

Allerdings fehlen den Unternehmen für die optimale Nutzung der BI-Werkzeuge aussagekräftige Auswertungsmethoden. Die Analysen erfolgen häufig manuell und nicht zeitnah, sind nicht konsistent zum vorhandenen Datenbestand und oft nicht vergleichbar mit anderen Analyseergebnissen. Dazu kommt, dass entsprechend ausgebildetes Personal oftmals fehlt. All das geht zu Lasten der Qualität und Aussagekraft der Auswertungen als Grundlage für wichtige geschäftliche Entscheidungen.

Gerade für familiengeführte Unternehmen ist es aber wichtig, durch aussagekräftige und zeitnahe Auswertungen einen nachhaltigen Mehrwert für ihren Betrieb zu schaffen. Denn häufig ist die eigene Firma ein wichtiger Baustein der künftigen Altersvorsorge. Und für die eigene Zukunft sollte kein Geld so leichtfertig verschenkt werden.

Ein Gedanke zu “Wissen ohne Nutzen – Mittelständler mit Mühen beim Einsatz von Business Intelligence

  1. Wissen ohne Nutzen – ein ganz wichtiges Thema bei BI Projekten!
    Die wachsenden Datenmengen führen zu steigender Komplexität in der Analyse und daraus abgeleiteter Unternehmensentscheidungen. Bei der Entwicklung eines BI Systems ist es hilfreich sich der Critical Success Factors seines Business bewusst zu sein und die BI Analyse- und Berichtsfunktionalitäten daraufhin abzustimmen.
    Neben der reinen ex – post Analyse ermöglichen insbesondere die Simulation von zukünftigen Deckungsbeiträgen mit Hilfe von BI Funktionalitäten pro aktiv Maßnahmen im Hinblick auf eine nachhaltige Profitabilität einzuleiten.
    Ein Beispiel ist der Einfluss von schwankenden Rohstoffpreisen in der Prozessindustrie. Unter intelligenter Verknüpfung von ERP Daten und BI Funktionalitäten kann die zukünftige Deckungsbeitragsentwicklung frühzeitig transparent gemacht werden. Damit bekommen Unternehmen das Heft zurück in die Hand und können durch Maßnahmen wie Preisanpassungen, Veränderungen der Sortimentspolitik oder der frühzeitigen Sicherung von günstigen Rohstoffen ihre Profitabilität gewährleisten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.