Brexit – In jeder Krise liegt auch eine Chance

Das Volk Großbritanniens hat entschieden: Es will nicht mehr Mitglied der EU sein. Auch wenn das Votum Schottlands und Nordirlands „pro EU“ ausfiel. Diese Kündigung der Mitgliedschaft wird weitreichende Folgen für die europäischen Volkswirtschaften und die Weltwirtschaft haben. Und auch für deutsche Unternehmer.

Ungewiss ist noch, was die wirklichen Konsequenzen sein werden: Verstärkte Unabhängigkeitsbestrebungen der Schotten, Wiedervereinigungsanstrengungen zwischen Nordirland und Irland, Impulse für einen Anstieg der EU, steigende Preise und sinkende Umsätze im Wirtschaftsverkehr mit UK oder Katharsis für die verkrusteten Strukturen der EU-Bürokratie?

Gewiss ist, dass diese Entscheidung die Nationen und die betroffenen Unternehmen noch für Jahre beschäftigen wird. Betroffene Unternehmen in Deutschland, insbesondere die mit hohem Export- und/oder Importanteil mit UK, werden in den nächsten Monaten mit kühlem, besonnen Kopf die möglichen Auswirkungen untersuchen und ihre Konsequenzen daraus ziehen müssen. Denn in einer Bewegungsstarre zu verharren und sich nicht den neuen Herausforderungen zu stellen, wird nicht helfen.

Und eines ist auch gewiss: Der Brexit wird bei manchen Unternehmen die künftige Ertragslage und damit ihren Unternehmenswert nicht unwesentlich beeinflussen. Vor allem KMUs müssen sich den Herausforderungen und Konsequenzen aus dem Brexit stellen. Denn fällt im Zuge der geplanten Unternehmensnachfolge der erzielbare Preis für das Unternehmen, ist die erwartete Altersversorgung des Unternehmers in Gefahr.

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