Erbschaftsteuerreform: Grundlegender Wandel der Geschäftsmodelle durch digitale Transformation bleibt unberücksichtigt

Der Bundestag stimmte vor kurzem mehrheitlich dem Kompromissvorschlag des Vermittlungsausschusses zur Neuregelung des Erbschaftsteuergesetzes zu. Nun muss noch der Bundesrat zustimmen. Die Vermittler einigten sich auch bei den bis zuletzt strittigen Kriterien zur Unternehmensbewertung. Insbesondere der bisherige Kapitalisierungsfaktor von zuletzt 17,8571 für die vereinfachte Ertragswertermittlung stand in der Kritik. Der Faktor war zumeist höher als der nach einer anerkannten, umfassenden Bewertungsmethode ermittelte Gewinnmultiplikator. Der höhere Faktor führte daher regelmäßig zu einem höheren Unternehmenswert und damit gegebenenfalls zu einer höheren Besteuerung.

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IDW S 13: Neuer Standard zur Unternehmensbewertung bei Scheidung, Schenkung, Abfindung und im Erbfall

Der Hauptfachausschuss des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat den IDW-Standard S 13 in der endgültigen Fassung gebilligt. In der endgültigen Fassung wurden gegenüber dem Entwurf insbesondere folgende Ausführungen geändert oder hinzugefügt, die gegenüber dem bisherigen Bewertungsstandard zu Veränderungen des Ausgleichs- bzw. Auseinandersetzungsanspruchs führen können:

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Brexit – In jeder Krise liegt auch eine Chance

Das Volk Großbritanniens hat entschieden: Es will nicht mehr Mitglied der EU sein. Auch wenn das Votum Schottlands und Nordirlands „pro EU“ ausfiel. Diese Kündigung der Mitgliedschaft wird weitreichende Folgen für die europäischen Volkswirtschaften und die Weltwirtschaft haben. Und auch für deutsche Unternehmer.

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Unternehmensnachfolge: Ist Ihre Altersversorgung gesichert?

Für viele Unternehmer stellt das eigene Unternehmen die Altersversorgung dar. Immer häufiger findet sich jedoch kein Nachfolger aus dem Familienkreis und das Unternehmen wird extern veräußert.

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Investitionen in Innovationen – Berlin vor London

Bei den Investitionen in Start-ups hat Berlin nun London überholt − die deutsche Hauptstadt ist das wichtigste Ziel für Venture Capital in Europa.

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An wen geht Ihr Unternehmen?

Irgendwann stellt sich die Frage nach der Unternehmensnachfolge. Die ist für Inhaber und Familie meist schwer zu beantworten, und auch der Erwerber hat einiges zu bedenken. Deshalb ist „irgendwann“ zu spät.

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Unternehmensnachfolge – Unternehmerkinder wollen nicht übernehmen

Familienunternehmen in Deutschland stehen vor einem großen Nachfolgeproblem. Die Kinder der Eigentümer wollen lieber selber gründen oder ein Anstellungsverhältnis eingehen als den elterlichen Betrieb zu übernehmen. Nur 0,8 Prozent von ihnen wollen nach dem abgeschlossenen Studium direkt die Firma übernehmen. Fünf Jahre nach dem Studium können sich das 4,2 Prozent vorstellen. Dies ergab eine aktuelle Studie eines großen Beratungsunternehmens.

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Unternehmenswert im Zugewinnausgleich, Schenkungs- und Erbfall: Neuer Standard führt zu Änderungen

Der Fachausschuss für Unternehmensbewertung und Betriebswirtschaft (FAUB) des Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. (IDW) hat den Entwurf eines IDW Standards (IDW ES 13) am 25. Mai 2015 verabschiedet. Er regelt die Besonderheiten bei der Unternehmensbewertung zur Bestimmung von Ansprüchen im Familien- und Erbrecht. Nach Ablauf der Anhörungsphase zum Entwurf bis Ende 2015 wird nun in Kürze die Verabschiedung des engültigen Standards erwartet.

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Werfen Sie einen Blick auf China – es lohnt sich!

In Peking tagt wieder der Nationale Volkskongress. Auf der Tagesordnung des höchste Gremium Chinas stehen auch Wirtschaftsreformen. China hatte letzten September und im Januar globale Börsen- und Marktturbulenzen ausgelöst, daher schauen die Märkte genau hin – das sollten Sie auch!

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Die guten Vorsätze und das Tagesgeschäft

Das neue Jahr ist nun schon einige Wochen alt und ich selbst habe die meisten guten Vorsätze bereits wieder über Bord geworfen: abnehmen, mehr Sport treiben und ähnliches. So geht es Ihnen wahrscheinlich auch. Themen, die wichtig, aber nicht dringend sind, werden spätestens ab der zweiten Januarwoche von den drängenden, aber für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens nicht wichtigen Angelegenheiten des Tagesgeschäfts verdrängt. Weiterlesen